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Der Investigativ-Journalist Marcus Bensmann von CORRECTIV war am Mittwoch, 5. November Gast im Kulturhaus Schwanen. Bei unserem Kooperationspartner hat er vor ca. 130 Besucher*innen einen beeindruckenden Vortrag gehalten. Thema: „Was passiert wenn Hass regiert?“ mit anschließender Diskussion u.a. über völkisches Denken, Vertreibungspläne und Populismus.
Die AfD wird vom Verfassungsschutz als grundgesetzwidrig und rechtsextrem eingeschätzt, was ihre Grundgesetzkonformität erheblich in Frage stellt, aber rechtlich ist sie weiterhin als Partei zugelassen, solange kein Verbot durch das Bundesverfassungsgericht vorliegt.
Gerichte haben bisher in mehreren Fällen die Einstufungen des
Verfassungsschutzes gegen die AfD bestätigt und die
Rechtsmäßigkeit der Beobachtung und Einstufung als
„Verdachtsfall“ oder „gesichert rechtsextremistisch“ bejaht.
Das Verwaltungsgericht Köln bestätigte im März 2022 die
Einstufung der AfD und ihrer Jugendorganisation „Junge Alternative“ als
Verdachtsfall und die Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Das
Oberverwaltungsgericht Münster wies im Mai 2024 Berufungen der AfD
gegen die Einstufung des „Flügels“ als gesichert
rechtsextremistisch zurück. Die Gerichte bestätigen damit,
dass die Beobachtung politischer Gruppierungen und die öffentliche
Bekanntgabe dieser Einstufungen rechtmäßig sind. Das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig lehnte im Mai 2025 Beschwerden der
AfD gegen die Nichtzulassung der Revision gegen diese Entscheidungen
ab. Die bisherigen Urteile gelten als rechtskräftig, womit die
Beobachtung und Einstufungen vorläufig rechtlich bestätigt
sind.
Marcus Bensmann hat sich u.a. intensiv mit den Gerichtsurteilen und
deren Begründung beschäftigt und bedauert, dass darüber
in der sonstigen Presse oder auch in Talk-Shows so gut wie nichts
berichtet oder gesprochen wurde.
Die Verwaltungsgerichte, die die Einstufung der AfD als
verfassungsfeindlichen „Verdachtsfall“ durch den Verfassungsschutz
bestätigt haben, stützten ihre Urteile auf mehrere zentrale
Argumente:
In der anschließenden Diskussion wurde auch darüber
gesprochen ob ein Parteienverbot erfolgsversprechend und sinnvoll sei.
Marcus Bensmann sieht ein Verbotsverfahren als sehr langwierigen
Prozess mit fraglichem Ausgang.
Er vermutet aber, dass in Kürze ein Verbot der Identitären
Bewegung (IB) erlassen wird, wovon auch zahlreiche Mitarbeiter und
Zuarbeiter der AfD betroffen wären.
Marcus Bensmann stellte 3 wesentliche Merkmale heraus, aus der die Brandmauer der rechtsextremen Partei AfD gegenüber den demokratischen Parteien besteht:
Seit 2014 arbeitet der Journalist auch für das Recherchenetzwerk
Correctiv – ein gemeinnütziges Recherchenetzwerk in
Deutschland, das sich auf investigativen Journalismus spezialisiert hat
und Bürger in die Recherche einbezieht. Es setzt sich für
eine demokratische Gesellschaft ein, in der Bürger aktiv an der
Wahrheitsfindung und am Gemeinwohl mitwirken können.
Dazu bietet Correctiv Workshops und Online-Tutorials an, um Bürger
in die Recherchearbeit einzubeziehen.
Das Recherchenetzwerk finanziert sich durch Spenden, wobei etwa die
Hälfte von privaten Unterstützern und Unternehmen stammt. Die
andere Hälfte kommt von Stiftungen, darunter ein erheblicher Teil
aus dem öffentlichen Sektor.
Zusätzlich zu seinen journalistischen Aktivitäten engagiert
sich Correctiv aktiv gegen Fake News und hat eine Kooperation mit
Facebook initiiert, um Falschinformationen in sozialen Medien zu
identifizieren und zu kennzeichnen.
Zusammenfassung: Renate Rack-Weber

Eine Kooperation des Waiblinger Bündnis für Demokratie mit dem Kulturhaus Schwanen; mitpräsentiert von der VHS Unters Remstal und dem Fellbacher Bündnis für Demokratie, Büchertisch von der Buchhandlung Taube.
Das Waiblinger Bündnis für Demokratie war am Freitag, 10.
Oktober 2025 beim Stadtfest „Waiblingen leuchtet“ mit einem Pavillon
gegenüber der Tourist-Information vertreten.
Die Firma „Raum, Messe, Licht“ hat uns einen großen, fahrbaren
Bildschirm zur Verfügung gestellt, auf dem wir die vorher von der
Firma bearbeiteten Fotos und Statements unserer Ausstellung „AUFSTEHEN
– HINSTEHEN“ in einer Dauerschleife präsentieren konnten.
Die neuen Veranstaltungsflyer, wie auch unser Informationsflyer vom
Bündnis wurden verteilt und natürlich war auch die pinke Bank
vor Ort mit dabei.
Wieder einmal hat sich bestätigt, dass es gut und notwendig ist
den Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen, um mit den Menschen
über unsere Demokratie ins Gespräch zu kommen. An diesem
Abend, bei der die Besucher:innen vor allem Kunst, Kultur und
Entspannung suchen, konnten wir neben vielen anregenden Gesprächen
durch die Unterschrift der Waiblinger
Erklärung neue Bündnismitglieder gewinnen.
Wir bedanken uns bei der WTM Waiblingen, insbesondere bei Herrn Funk und
Frau Ciz und bei der Firma „Raum, Messe,
Licht“, für gute und unterstützende Zusammenarbeit.
Im Rahmen der 22. Schorndorfer Kunstnacht am Samstag, 20. September von 18 bis 24 Uhr stellte Gottfried Stoppel im Wohnprojekt RemstalLeben eG einige seiner Fotos und die Statements mit der Pinken Bank aus.
Die Schorndorfer Nachrichten berichteten in der Ausgabe vom
Montag, 22. September 2025 unterr der Übnerschrift Verteidiger der Demokratie im Fokus.
Ein Faksimile des Artikels befindet sich im Bereich
Presse.

Montag, 21. Juli
2025, 19.30 Uhr – Unabhängiges Social Media - geht das? Kulturhaus
Schwanen„Eine
europäische Kommunikationsplattform als Gegengewicht zu den
großen Anbietern aus den USA wie X, Facebook und Instagram ...“,
wenn es das nicht schon gäbe, müsste es jemand erfinden.
Christopher
J. Schmidhofer von weXelwirken in Reutlingen erläuterte
die Zusammenhänge des Fediverse
und erklärte, am Beispiel von Mastodon, wie der Einstieg in das föderale,
demokratische Netzwerk gelingt.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Interessierte gekommen sind und so
rege an der Diskussion teilgenommen haben.
Es sind auch schon einige
neue Profile hinzugekommen und anderes, die noch nur #neuHier
angelegt waren, aktiviert worden.
Selbstverständlich unterhält auch das Waiblinger
Bündnis ein Profil unter Mastdon und trötet stetig:
https://mastodon.social/@waiblingerbuendnis
/ @waiblingerbuendnis@mastodon.social.
Am Samstag, 24. Mai 2025 trafen sich 17 Büdnismitglieder mit der Moderatorin Anne Stelzel um die Strategien des Vorgehens und die Wege der Entscheidungen im Waiblinger Bündnis für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte zu betrachten und neu abzustimmen.
Die Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Beteiligungstaler“ der Allianz für Beteiligung und durch den Aktionsfonds REFLEX der Landeszentrale für politische Bildung.
Der Waiblinger Bündnis hatte am Freitag 23. mai 2025 im Forum Nord auf der Korber Höhe zur Midissage der Fotoausstellung „AUFSTEHEN HINSTEHEN“ eingeladen. Der Höhepunkt war die Lesung GRUNDRECHTE - Entstehung und Ausblicke von Artur Ulmer und Edwin Bez mit anschließender reger Diskussion.

Die Fotos können noch bis Freitag 6. Juni 2025 angesehen werden.
Zu folgenden Zeiten ist das Forum Nord geöffent
Wir freuen uns über Euren Besuch.
Dem Aufruf der Waiblinger OMAS GEGEN RECHTS zu einer Mahnwache anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben wir uns neben amnesty international gerne und engagiert angeschlossen.
Das Plenum stand ganz im Eindruck des einjährigen Bestehens des Waiblinger Bündnisfür Demokratie mit Rückblick und Ausblick
Zur Begrüßung sahen wir das Video von Thorsten Stelzner: „Grundgesetzlicher Wahlaufruf“ www.youtube.com/watch?v=OW73H4tpTBk
Ein Jahr Waiblinger Bündnis für Demokratie
Die Folien des Rückblicks habe wir für Sie zum Download als PDF-Dokument hinterlegt.
Margarete Schumm von der Bürgerstiftung Stuttgart stellt das Projekt „Im
Dialog für meine Stadt“ aus Stuttgart vor, das von der
Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird.
Zielsetzung des Projektes ist es, die lokale Demokratie durch mehr
Beteiligung und den Dialog zwischen Bürger*innen und
Politik/Verwaltung durch Veranstaltungen in verschiedenen Stuttgarter
Stadtteilen zu stärken.
Für den Frühsommer planen wir einen Workshop, in dem
Zielsetzung, Strategie und Aktivitäten des Bündnisses
erarbeitet werden sollen.
Für die Moderation wurde von der Landeszentrale für
politische Bildung eine erfahrene Moderatorin vorgeschlagen, mit der
Susanne Jenisch Kontakt aufgenommen hat.
Die Moderatorin schlägt zusätzlich zum Workshop selbst (1/2
Tag) einen Vorbereitungs- und Nachbereitungstermin vor. Die
entstehenden Honorarkosten sollen über Förderanträge
abgedeckt werden.
Als Termin beschlossen wir Samstag,
24. Mail 2025 beschlossen, als Alternativtermin Samstag,
31. Mai 2025.
Auf drei Pinnwänden konnten Gedanken und Ideen zu folgenden Fragen festhalten werden:

Wie sehe ich den aktuellen Stand? - Welche Ideen und Ziele habe
ich für das Bündnis? - Projekte, an denen ich gerne
mitwirken würde.
Die auf den Pinnwänden genannten Punkte und Ideen dienen als inhaltliche Grundlage für den geplanten Workshop und werden im nächsten Plenum am Montag, 19. Mai 2025 besprochen.
Karlheinz Wecker stellt den aktuellen Kassenstand vor.
Dank vieler und großzügiger Spenden auch während der
Ausstellung AUFSTEHEN – HINSTEHEN
verfügen wir derzeit über hinreichende Geldmittel.
Die Ausgaben für die Ausstellung belaufen sich auf ca. 1.000 ¤.
Der zweckgebundene Zuschuss von Waiblingen ENGAGIERT in Höhe von
800 ¤ wird abgerechnet sobald die letzten Belege vorliegen.
AUFSTEHEN – HINSTEHENam Sonntag, 23. Februar 2025 war nicht nur Finissage sondern auch Wahltag.





Fotos: Michael Schulze
Ein Filmteam von SWR aktuell kam, um über unsere Ausstellung zu
berichten.
Den gesendeten Beitrag von SWR aktuell Baden-Württemberg haben wir
auf der Seite Presse eingestellt.

Fotos: Andrea Ertz
Die pinke Bank der Demokratie bekommt ihre erste eigene Ausstellung.



Fotos: Andrea Ertz
StellungnahmeFrau Bodderas behauptet am 10. Februar 2025 in „Die Welt“, dass das Waiblinger Bündnis öffentliche Gelder erhalten habe. Das ist frei erfunden. Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit und setzen Sie nicht noch mehr Fake-News in die Welt. Das Waiblinger Bündnis für Demokratie hat für die Ausstellung „Aufstehen Hinstehen“ eine zweckgebundene Unterstützung in Höhe von 800,00 ¤ von „Waiblingen Engagiert“ erhalten. Darüber hinaus haben wir keine weiteren öffentlichen Mittel bekommen.
IBAN: DE51 6025 0010 0015 2217 40 Gerne können Sie dem Waiblingen Bündnis für Demokratie Rechtsstaat und Menschrechte beitreten, in dem Sie die Waiblinger Erklärung unterzeichnen. Die Waiblinger Kreiszeitung hat am 13. Februar 2025 über die haltlosen Angriffe in „Die Welt“ auf uns und eine weitere Organisation im Rems-Murr-Kreis berichtet. Ein Faksimile des Berichts haben wir im Bereich Presse. |
Kleine Anfrage der Unionsfraktion im BundestagDie Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag vom 24. Februar 2025 nennt das Waiblinger Bündnis nicht, wohl aber das Programm „Demokratie leben“ und die „Partnerschaften für Demokratie“, die die Stadt Waiblingen gemeinsam mit der Gemeinde Korb eingegangen sind und an der das Waiblinger Bündnis partizipieren will. Eine Stellunnahme der Stadt Waiblingen hierzu hat die Waiblinger Kreiszeitung am 1. März 2025 unter dem Titel: „551 Merz-Fragen: Waiblingen gelassen“ veröffentlicht (nur für Abonennten). Auf verfassungsblog.de hat Frau Prof. Dr. Sophie Schönberger am 27. Februar 2025 ihre Einschätzung unter der Überschrift: „Man wird ja wohl mal fragen dürfen?“ veröffentlicht. |

Am Samstag, 8. Februar hatten die Waiblinger OMAS GEGEN RECHTS
aufgerufen „Es
ist 5 vor 12 - Schützt unsere Demokratie - wählt unsere
Demokratie“.
Selbstverständlich sind wir gekommen und haben und haben unsere
Pinke Bank und eines unserer Banner der grundgesetzlichen Rechte
mitgebracht.
Fotos: Gabriele Simon
Die Lesung am Montag, 27. Januar vor ca. 50 interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen in der Buchhandlung Taube beschäftigte sich damit, in welcher Situation das Grundgesetz entstanden ist, sie zeigte, wie die Erfahrungen mit der Diktatur ins Grundgesetz eingegangen sind und welche Ideen zum Schutz der demokratischen Verfassung entwickelt wurden. Die Nachkriegssituation wurde von den beiden Vortragenden Artur Ulmer und Edwin Betz durch zeitgenössische Pressestimmen und Berichte plastisch gemacht.
In der anschließenden und engagierten Gesprächsrunde wurde diskutiert, inwiefern Erkenntnisse über die Entstehung unserer Grundrechte heute für uns bedeutsam und wesentlich sind. Im Mittelpunkt stand für die Gesprächsteilnehmer immer wieder der Begriff der Würde aus Artikel 1 unseres Grundgesetzes, denn Würde gilt für alle Menschen. Würde verlangt Respekt vor dem Menschen, Würde ist unverzichtbar. Das wird gerade von rechten Gruppierungen in unserer Zeit angegriffen und verhöhnt.
Beschlossen wurde die Gesprächsrunde mit den Worten Carlo Schmidts von 1948: „Wenn man den Mut zu diesem Glauben hat, muss man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber haben, die die Demokratie gebrauchen wollen, um diese selbst umzubringen.“ Fotos und Text: Gabriele Simon

Referent: Dr. Rolf Frankenberger, Wissenschaftl. Geschäftsführer des Instituts für Rechtsextremismusforschung an der Universität Tübingen
Was ist Rechtsextremismus?
Welche Entwicklungen lassen sich in den letzten Jahren beobachten –
bundesweit und in der Region?
Welche Gefahren gehen von der extremen Rechten für unsere
Demokratie aus?
Welche Rolle spielen dabei Sprach- und Identitätspolitik?
Wie vernetzt sich die extreme Rechte mit etablierten Parteien?
Und welche Möglichkeiten gibt es, diesen Entwicklungen
entgegenzuwirken?
Das Institut für Rechtsextremismusforschung an der
Universität Tübingen erforscht den Rechtsextremismus und
seine gesellschaftlichen Einbettungen.
Nach dem detailreichen Referat habe die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zur Aussprache und Diskussion genutzt.


Nurcan Dikme, Angelika Roth und Angelika Neudek vlnr
Angelika Neudek (Stadt Waiblingen) berichtete gemeinsam Nurcan Dikme
und Angelika Roth (beide Kreisjugendring) über den
Zuwendungsbescheid für das erste Jahr von möglicherweise 8
Jahren in der neugestarteten Partnerschaft
für Demokratie des Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend.
Gemeinsam mit der Stadt Korb wird Angelika Neudek in der Stadverwaltung
Waiblingen das „federführende Amt“ sein, die den gesamten Prozess
betreuen und begleiten wird; während die Kolleginnen beim
Kreisjugendring gemeinsam die Koordinierungs- und Fachstelle abbilden.
Bericht: Angelika Winterhalter, Fotos: Luz Weber
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